Der Zwiebelfalzer Girls-Day wurde von der Zwiebelfalzer Bürgermeisterin, Renate Runkel, ins Leben gerufen, um auf die besonderen Fähigkeiten der Hudelbuxer und Zwiebelfalzer Frauen hinzuweisen. Mit ins Frauenwpoer-Boot hat sie die Hudelbuxer Anstandsdamen, Schwester Abigail und Elke Heidschnuck geholt (der Antrag von Éstéphan Barbièrre wurde aus unbekannten Gründen abgelehnt).

Das führt des öfteren dazu, dass das Boot zwar mit voller Fahrt, aber selten mit klarem Kurs fährt und obendrein ziemlich voll ist. Während Renate Runkel eher das politische Engagement der Frau stärken möchte, sehen die Anstandsdamen ganz klar die moralische Tugend im Vordergrund, Schwester Abigail das medizinische Know-How und Elke Heidschnuck die Frauenliteratur. Putzfrau Marie, die eigentlich nicht eingeladen ist, aber dennoch jedes Jahr mit Besen und Schraubenschlüssel erscheint, geht es hingegen in erster Linie um die Sauberkeit und Funktionstüchtigkeit des Bootes, in dem laut Renate Runkel alle gemeinsam sitzen.

Diese Schwerpunktdebatte wird stundenlang und wenn nötig auch auf der (winzigen) Damentoilette weitergeführt. Einig ist man sich aber in dem Punkt, dass man den Männern aus Zwiebelfalz und Hudelbux haushoch überlegen sei (mit Ausnahme natürlich von Dr.Viktor Vektor, wie Schwester Abigail noch einmal betont. Aber der ist ja auch kein richtiger Mann, sondern ein Gott).