Die Zwiebelfalzer Fuchsjagd ist ein Spaß für die ganze (Dorfpranger) Familie. Natürlich ist es keine Fuchsjagd mehr im eigentlichen Sinne. Das Querfeldeingehopse wurde der political correctness geopfert. Heute bekommt Hugo von Hudelbux eine Pelzmütze mit Fuchsschwanz (Fuchsfellimitat aus Nerz) aufgesetzt und eine Stunde Vorlauf, bevor seine Häscher (Anstandsdamen, Kämmerer ,etc.) ihn jagen dürfen. Dabei legen die Jäger eine Begeisterung an den Tag, den man den eher intovertierten Bürgern beider Gemeinden niemals unterstellen würde.

Die Dauer der Jagd variiert stark.  Von zwei Minuten (Mechthild hatte Hugo’s Schnürsenkel zusammengebunden) bis zu mehreren Wochen (Die Räuber aus dem Böse-Buben-Wald hatten Hugo entführt und der Kämmerer weigerte sich das Lösegeld zu bezahlen).

Ist der Fuchs (Hugo) gestellt, verkündet ein fröhliches Halali der Zwiebelfalzer Münsterorgel das Ende der Jagd. In Gedenken an alte Traditionen wird Hugo (der Fuchs) anschließend an einen Pfahl gebunden und zum Zwiebelfalzer Rathaus getragen und dort ausgestellt.