Der Dorfpranger hat peinliche Details über den Hudelbuxer Bürgermeister im Fall der ins Koma gefallenen Anstandsdamen zu Tage gefördert. Nach den letzten und immer noch nicht aktualisierten Kenntnissen von Mounty Roberts wollten die Damen via fBook im Zwiebelfalzer Sündenregister stöbern, als sie der Schlag traf.

Unsere beste Investigativ-Journalistin und hochdekorierte Zeitungsente Mechthild hat nach hochnotpeinlicher Befragung von Bibliothekar Fileas Flavius Florin (Triple F) herausgefunden, dass es während der fBook-Sitzung der Anstandsdamen eine technische Panne gegeben hat. “Ich habe vergessen die Bücher auszutauschen”, so der sichtlich zerknirschte Bibliothekar. Als die Anstandsdamen das Sündenregister betrachten wollten, fiel ihr Blick stattdessen auf die Lektüre des vorangegangen fBook-Nutzers – Hugo von Hudelbux.

“Das muss wohl den Schock ausgelöst haben”, so Triple F. Den Titel des schockierenden Machwerks wollte Triple F nicht publik machen. Dank unserer Zeitungsente konnte der Dorfpranger zumindest den Autor in Erfahrung bringen. “Unser hochgeschätzer Großinquisitor konnte die datenschutzrechtlichen Bedenken unseres Bibliothekars zerstreuen”, erklärte Mechthild.

Demnach interessierte sich das Stadtoberhaupt für die späte Schaffensphase des Hudelbuxer Dichters, Alt 68ers und Gründers der ersten Hudelbuxer Partnertausch-WG Erwin P., dessen mit aufschlussreichen Portraits gespickten Aufklärungswerke “Tröpfcheninfektion” und “Körpersäfte” eine gewisse Berühmtheit erlangten.

Laut Chefarzt Dr. Viktor Vektor könnten diese Illustrationen eine moralische Reizüberflutung bei den Anstandsdamen ausgelöst haben. Die vermutliche Dauer des Komas sei demnach linear proportional zur Dauer der Betrachtungszeit dieser aufklärenden Bebilderung. Wirklich bedenklich sei das nicht – viel überraschender und medizinisch interessanter sei für ihn der Umstand, dass Hugo von Hudelbux sich für ein Buch interessiert habe.