Als die größte Erfindung seit dem Buchdruck stellte ein sichtlich stolzer Fieleas Flavius Florin, Chef der Zwiebelfalzer Bibliothek, die neueste Innovation der Zwiebelfalzer Bibliothek vor – das fBook. “Das katapultiert Zwiebelfalz mit einem Quantensprung in das 21. Jahrhundert”, ist sich der oberste Hüter der Bücher sicher.

Optimiert habe man inzwischen auch den technischen Prozess. Der war in der Probephase noch etwas holprig. Jetzt aber sei das Verfahren bestens erprobt: Der potentielles Leser eines fBooks (= das f steht für Film) ruft in der Bibliothek an und nennt den Namen eines Buches. Während der Bibliothekar in den Keller der Bibliothek geht und das Buch unter die Videokamera legt, schaltet der Leser seinen Fernseher an und aktiviert die vorher beantragte Video-Standleitung zur Bibliothekskamera.

Der Leser kann nun das Buch live und in Farbe auf seinem Fernseher betrachten. Möchte er die nächste Seite betrachten, schickt er dem Bibliothekar eine kurze formlose E-Mail, damit dieser die Seite umblättert. Demnächst sei diese Benachrichtigung auch per SMS möglich, so der stolze Bibliothekschef.