Tritt für eine Verlängerung der Amtszeit ein: Amtierende Bürgermeisterin Renate Runkel

Renate Runkel

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Vom Findelkind zur Bürgermeisterin: Renate Runkel blickt auf eine bilderbuchreife Karriere. Sie hat das an sich unbedeutende Zwiebelfalz mit in den Aufstieg gerissen und als Mustergemeinde etabliert.

Keiner weiß genau, woher Renate Runkel kam. Sie wurde als Säugling auf den Stufen des Klosters gefunden, und ihre bio­gra­phi­schen Wurzeln liegen ebenso im Dun­keln wie die ihrer preisgekrönten Karotten, de­nen neben der Verwaltung von Zwiebelfalz ihre ganze Leidenschaft gilt.

Aufgewachsen ist Renate Runkel bei den Nonnen im Kloster Zwiebelfalz, wo das pfiffige, magere, latent hy­peraktive Mädchen mit den auf­ge­schla­ge­nen Knien und den tausend Fragen eine so­li­de klösterliche Ausbildung erhielt. Renate lernte interpretatives Lesen, interpretationsfähiges Schreiben, Singen (mehr oder we­ni­ger …), Gärt­nern nach dem Heiligenkalender, erfolgreiches Wirtschaften und mit­füh­len­des Han­deln. Ihr messerscharfer Verstand ist ihr dabei ebenso Hilfe wie Hindernis.


Als Bürgermeisterin ist sie überaus ehrgeizig, verdächtig korrekt und einschüchternd ef­fi­zient. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, Zwiebelfalz als ökologisch, soziologisch, bio­lo­gisch, homologisch, pädagogisch und sonstwie logisch korrekte Mustergemeinde zu eta­blie­ren.

Ihr Alter hält die Bürgermeisterin streng geheim. (Ihre Fundurkunde fiel praktischerweise einem gefräßigen Ziegenbock zum Opfer.) Ihren Geburtstag feiert die leidenschaftliche Gärtnerin und Köchin, wenn die Sterne dafür günstig stehen, immer aber an einem von den üblicherweise Eingeladenen unvorhergesehenen Tag und mit einem selbst gekochten Essen von legendärem Ruf.