Mounty Roberts

mounty und whisper

Mounty Roberts liebt Vorschriften, gutes Essen und sein Pferd, mit dem er sich angeblich gerne im Flüsterton berät. Er hat keinen festen Wohnsitz, ist aber überwiegend in Hudelbux beschäftigt.

Obwohl er alles für dieses Image tut, ist schwer zu bezweifeln, dass Mounty Roberts tatsächlich Kanadier und tatsächlich Mounty ist. Wahrscheinlicher ist, dass er aus einem südbayrischen Provinznest stammt, auch wenn er Hudelbux dereinst aus nordwestlicher Richtung betrat. Auch das Gerücht, seine Uni­form sei rot, um das Blut der von ihm er­schos­senen Ganoven zu kaschieren, ist vermutlich nicht haltbar. Überhaupt ist schon bei­na­he verdächtig wenig über seine Ver­gan­gen­heit bekannt.

Fakt ist immerhin, dass er für jede, wirklich jede Lebenssituation eine Regel kennt, und dass er größten Wert darauf legt, dass diese auch eingehalten wird. Das ist mitunter so­gar für die gesetzestreuen Mitbürger schwierig, denn durch die zahlreichen Reisen, die Ro­berts unternimmt, wann immer es die Situation zulässt, hat sich der Gesetzeshüter ei­nen unermesslichen Schatz von (obskuren) Regeln, (komplizierten) Vorschriften und (sich mitunter widersprechenden) Gesetzen aus der ganzen Welt angeeignet. „Wie man es macht ist es verkehrt!“, ist ein Satz, den man im Umfeld des Ordnungshüters häufig hört.


Begleitet wird Mounty Roberts von seinem Pferd Whisper, das für gewöhnlich nicht den Mounty, sondern dessen gesamten Hausrat schleppt und schlauer ist, als es aussieht. Häufig sieht man die beiden miteinander tuscheln, besonders, wenn die Entscheidung über das Strafmaß eines Delinquenten ansteht. Hier soll der als absolut unbestechlich geltende Mounty großen Wert auf die Meinung des Pferds geben. Einige Dauer-Ge­set­zes­brecher wurden schon mit großen Karottensäcken in der Nähe des ein­fluss­rei­chen Tiers gesehen (Ergebnis unbekannt).

Neben Regeln und Reisen kann sich Mounty Roberts auch für gutes Essen begeistern. Da er selbst nur Bohnen mit Speck kochen kann, sieht er sich gerne als Gast bei den Anstandsdamen (die haben immer Kekse), beim Wirt (der hat ein Bier, das jedes Essen, sogar Dosenbohnen, wie eine Gourmetmahlzeit schmecken lässt) und bei Renate Runkel (sie hat obendrein Karotten für Whisper).