Am Tag der Zwietracht gedenken die beiden Städte in einer gemeinsamen Zeremonie den wiederholt gescheiterten Versuchen, ein friedliches und harmonisches Miteinander zu bewerkstelligen.

Mit einer penibel choreografierten Dramaturgie sorgen die zahlreichen Festredner dafür, die zarte Flamme aus Neid und Missgunst ordentlich anzufachen, falls diese übers Jahr womöglich zu erlöschen drohte.

Ein buntes Rahmenprogramm mit Diffarmierungswettbewerben, einem Intrigen-Workshop und nicht nur verbalen Schlammschlachten sorgt für Kurzweil. Traditionell endet die Veranstaltung mit einem Eklat, sowie Schuldzuweisungen, wer dafür verantwortlich ist.