Schwierigkeiten und längere Verzögerungen in der Sündenbearbeitung gibt es derzeit in Zwiebelfalz. “Wir müssen den Beichtstuhl renovieren”, so Pater Pius. “Er ist viel zu dunkel, da kann ich nicht sehen, mit wem ich überhaupt spreche!”

Probleme gibt es auch hinsichtlich der Sünder-Unterbringung. “Die Gebetsbank ist weg”, gab der Pater nach längerem Zögern und sichtlich peinlich berührt zu. Ohne diese sei laut Sündenerlass-Erlass eine Beichte nicht möglich.

Sünder werden daher gebeten, sich etwas zurückzuhalten. Gläubige und Gläubiger seien in seiner Kirche aber weiterhin willkommen, betonte Pater Pius. Er denkt auch über die Einführung eines nicht ganz neuen Geschäftsmodells nach.

“Sünder, die nicht länger mit der Beichte warten wollen, könnten sich einen Ablass erwerben – der Erlös würde nahezu direkt in die Beichtstuhl-Renovierungs-Kasse fließen”, so der Pater. Für wirtschaftlich schlechter gestellte Sünder hingegen gilt bis zum Abschluss der Umbauarbeiten eine rigide Sündenbegrenzung.