Ein junges Startup aus dem HUBICON macht weltweit Schlagzeilen mit dem ersten selbstfahrenden Kutter.

Der Hudelbuxer Bürgermeister, Hugo von Hudelbux, ließ es sich nicht nehmen, während der Jungfernfahrt dabei zu sein.

„Das ist schon toll, wenn sich ein Kutter seinen Kurs durch die Hudelbuxer Kanäle bahnen kann“, schwärmte der Bürgermeister vor der Fahrt. Als man den Bürgermeister kurze Zeit später aus dem Hudelbuxer Fleeth zog, sah die Welt ganz anders aus.

„Ich bin schwer enttäuscht. Sehr schwer“, twitterte der Bügermeister wütend. Lebensgefährlich und völlig unausgereift sei der „Schrottkahn“, schimpfte Hugo von Hudelbux, als er tropfend von dannen zog.

Ein Analyse der Blackbox ergab später ein etwas differenzierteres Bild. Der Bürgermeister hatte kurz nach dem Start die viel zu geringe Geschwindigkeit kritisiert, den Autopiloten deaktiviert und war mit Vollgas und unter  Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln in die Zwiebelfalzer Staatsfregatte gekracht, die eben aus dem Hudelbuxer Hafen auslief.

Drei Verkehrsüberwachungskameras zeigten den Kutter mit über 70 Km/h und den Bürgermeister mit flatterndem Schnurrbart am Steuer. Mounty Roberts sprach umgehend ein 12-monatiges Kutterfahrverbot gegen Hugo von Hudelbux aus.


Ob der Vorfall diplomatische Verwicklungen mit Zwiebelfalz nach sich zieht, ist noch unklar. Der Zwiebelfalzer Fregattenkapitän erlitt wegen der schweren Beschädigungen an seinem Schiff (Die Galeonsfigur hat einen Kratzer am linken Stoßflügel) einen schweren Schock und konnte nicht zu den Vorgängen befragt werden.