Hugo von Hudelbux im Gefängnis! Der Hudelbuxer Bürgermeister hat gegen das von den Anstandsdamen geforderte und von Hezekiel aus Versehen umgesetzte Alkoholverbot auf dem Zwiebelfalzer Weihnachtsmarkt verstoßen.

Auf die Spur gekommen sind ihm die Anstandsdamen. (Wer sonst …) “Uns ist aufgefallen, dass Hugos Weihnachtsmarkstand von Anfang an von einer Menschentraube umgeben war. Die kleinen hässlichen Miniaturmodelle des Hugo-von-Hudelbux-Denkmals konnten ja wohl kaum der Grund sein”, so die skeptischen Verfechter der Prohibition. “Wir konnten jedoch wegen der Menschenmassen um Hugos Stand nicht sehen, was die Leute angelockt hatte.”

Tatkräftige Unterstützung bekamen die Anstandsdamen von Mounty Roberts, der das Rätsel mit Hilfe einer Drohne lösen konnte. “Auf den Bildern konnte man eindeutig Hugo beim Ausschank vor einem großen Bierfass erkennen. Bierfass und Hugo wurden umgehend konfisziert”, so der resolute Ordnungshüter, der Hugo (ohne Bierfass) ins Gefängnis steckte.

Die Anstandsdamen freuten sich gleich doppelt: “Es ist immer schön, wenn ein Gesetzesbrecher seiner gerechten Strafe und Läuterung zugeführt wird”, so Schneeflittchen. “Wir haben uns so viel Mühe gegeben, das Gefängnis weihnachtlich-festlich zu schmücken – es ist schön, dass das jemandem zugute kommt”, ergänzte Dornhöschen.

Hugo von Hudelbux konnte dazu nicht interviewt werden – Zeitungsente Mechtild besuchte den Schwerverbrecher mit Ohrenstöpseln, weil ihre empfindlichen Ohren der Klangfülle von “Süßer die Handschellen nie klimpern”, eines individualisierten Weihnachtslieds, das der Gesangsverein “Hohes Fis” extra für das Gefängnis aufgenommen hat und das bis einschließlich 27. Dezember in Endlosschleife gespielt wird, nicht gewachsen waren.