Das berühmte Hudelbuxer Eisschwimmen basiert auf einem dramatischen Ereignis aus den frühen Tagen von Hudelbux.

Die Bewohner gingen damals ihrem traditionellem Gewerbe nach und lockten eine vorbeifahrende Kogge auf das übliche Riff. Trotz massiven Eisgangs befahl der damalige Bürgermeister seinen Mitarbeitern, möglichst schnell zu dem Wrack überzusetzen, da daheim doch die Gans für den Neujahrsempfang im Ofen wartete. Es kam, wie es kommen musste: Das dahinrasende Ruderboot wurde von einer Eisscholle aufgeschlitzt und sank binnen Stunden. Im eisigen Wasser schwammen die tapferen Männer und Frauen bis zum Ufer.


Zum Gedenken an dieses Ereignis springen einige wenige mutige Hudelbuxer jedes Jahr in die kalten Januarfluten und schwimmen die fünfzehn Meter  zu dem Gerippe des im knietiefen Wasser vor sich hinfaulenden Ruderbootes.

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