Ja, auch Hudelbux hat sein Entenrennen. Und wie jedes Jahr wurde anschließend gegen den Hudelbuxer Bürgermeister wegen Betrugs ermittelt.

Bei diesem liebevoll-putzigen, inzwischen total inflationierten Spiel setzt jeder Teilnehmer eine biologisch garantiert nicht abbaubare, dafür ziemlich sicher vegane Gummiente im Hudelbuxer Fleeth aus. Gewonnen hat das Gummitier, das als erstes die dritte Steuerbord-Tonne in der Hudelbuxer Bucht passiert.

Nach dem Startschuss lieferte sich die Gummiente von Pater Pius ein Kopf an Kopf-Rennen mit dem Vogel des Inquisitors. Nach dem ersten Wehr mussten sich die beiden Kontrahenten aber der Ente von Kämmerer Friedrich Kümmerlein geschlagen geben. Diese übernahm die Führung nur für kurze Zeit: Ein unbekannter Torpedoschuss machte der Führungsente den Garaus.


Auch die anschließend in Führung liegenden PVC-Vertreter von Schwester Abigail, Bibliothekar Triple F und der Anstandsdamen wurden von einer Möwe, einem weißen Hai und einem Meteoriten entführt, gefressen und erschlagen. Aufgrund eines anonymen Tipps und noch bevor sie einem Attentat zum Opfer fallen konnte, wurde Zeitungsente Mechtild, die sich mit einem quietschgelben Regenmantel als Gummiente verkleidet hatte, zu ihrer eigenen Sicherheit disqualifiziert.

Strahlender Sieger war somit die blutrote Ente von Hugo von Hudelbux, die als letzte und einzige die Boje passierte. Kurz nach dem Siegesfoto begann Mounty Roberts mit den Ermittlungen wegen Betrugs. „Ich bin sicher, dass wir dem Bürgermeister den Betrug, wie jedes Jahr, nachweisen können.“ Man habe bereits das U-Boot, den dressierten Hai und den ferngesteuerten Meteoriten gefunden. Nach der Möwe wird gefahndet.