Der Hudelbuxer Bürgermeister hat ein Einreiseverbot für Lachmöwen verhängt. In einer Twitter-Meldung gab der Bürgermeister bekannt, dass das Verbot ab sofort und unbefristet gelte. Dies gelte auch für Möwen mit Greencard.

„Wie ich von meinem Friseur am letzten Freitag erfahren habe, ist der Kot der Lachmöwen gefährlich und kann zu Haarausfall führen“, so der besorgte Bürgermeister, der sich Sorgen um seine neue Frisur macht. Starcoiffeur Éstéphan Barbièrre höchst persönlich habe ihm diese Information während einer Kopfmassage mitgeteilt und er, Hugo von Hudelbux, habe sofort gehandelt und ein Einreiseverbot verhängt.

Der Maître de Plaisir und Enfant terrible der Haute Couture dagegen bestreitet, dem Bürgermeister jemals etwas über Lachmöwen erzählt zu haben. „Das ist ein Witz“, so der empörte Haarstylist. Er habe dem Bürgermeister am vergangenen Freitag nicht den Kopf massiert, würde dem Bürgermeister aber beim nächsten Besuch gehörig den Kopf waschen.


Der Dorfpranger konnte inzwischen nachweisen, dass Hugo von Hudelbux wirklich keinen Termin bei Éstéphan Barbièrre hatte, da der Maître am Freitag in Zwiebelfalz weilte und den ganzen Tag mit Renate Runkels neuer Tönung Antrazit-Beige beschäftigt war.

Gift und Galle spuckte Lachmöwe Emma und drohte, dem Bürgermeister beim nächste Überflug über Hudelbux auch eine neue Tönung zu verpassen.

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