Dramatische Situation in Hudelbux und Zwiebelfalz. Es gibt viel zu wenig Spione (wofür, ist geheim ). Auf einer verschwiegenen Pressekonferenz an einem unbekannten Ort warben die beiden Bürgermeister für diesen wenig bekannten Be­rufs­zweig.

„In Zeiten von Facebook, Twitter und YouTube wird es immer schwerer für angehende Spio­ne“, so eine mitfühlende Renate Runkel. „Und überall lauern Handys mit Film- und Fo­to­funktionen“, ergänzte ein besorgter Hugo von Hudelbux.


Gegen diese Gefahren soll nun „Undercover Style“, der neue Geheimagenten-Lehrgang der VHS, wappnen. „In Zusammenarbeit mit unserem Star-Coiffeur Éstéphan Barbière haben wir ein neues Outfit entwickelt, damit ein Agent auch auf unbemerkt gemachten Schnappschüssen mit der Handycam eine gute Figur abgibt“, erläuterte eine stolze Renate Runkel. „In solchen Situationen hat man keine Zeit, sich vorher noch die Haare zu kämmen“.

Desweiteren geht es in dem Kurs um die richtige Farbzusammenstellung der Kleidung, die Blumenfachverkäuferin Rosa Amalia Ehrenpreis den angehenden Spionen vermitteln soll. „Stellen Sie sich mal vor, unsere Agenten laufen in einem unscheinbaren Mausgrau he­rum“, entwarf die Zwiebelfalzer Bürgermeisterin ein Horrorszenario. „Das geht gar nicht!“

Abgerundet wird der Kurs durch die Hudelbuxer Anstandsdamen, die sich für den Schliff der agentischen Umgangsformen verantwortlich zeigen. Das soll die Spione vor pein­li­chen Schnappschüssen schützen. Die Zwiebelfalzer Bürgermeisterin unterstrich die Wich­tig­keit dieser Ausbildungsmaßnahme mit dem Hinweis, dass ihr Hudelbuxer Kollege auch schon einmal beim Nasebohren fotografiert worden sei. „Das war außerordentlich pein­lich für die Hudelbuxer Verwaltung“

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