Mit einem Paukenschlag meldete sich der Hudelbuxer Bürgermeister nach eintägiger Twitterabstinenz in 140 Zeichen zurück.

„Die Arbeitsmoral der Zwiebelfalzer Verwaltung lässt arg zu wünschen übrig“, sagte (und twitterte) er vor der zahlreich erschienenen internationalen Presse aus dem örtlichen Ausland. Die Bürgermeisterin treffe man nur noch in ihrem Gemüsegarten an. „Die sollte sich mal lieber um das Unkraut in ihrer Verwaltung kümmern“, ätzte der Kollege aus Hudelbux.

„Da macht sich aber der Bock zum Gärtner“, konterte Renate Runkel pikiert. „Dass ausgerechnet Hugo, der Arbeitsscheuste unter dem ganzen arbeitsscheuen Gesindel sich über die Arbeitsmoral auslässt, setzt der Ironie ja wohl die Krone auf!“ Außerdem sei es eine „lächerlich durchschaubare Finte“, mit solchen Kommentaren zur Außenpolitik von der desolaten Innenpolitik (der Skandal um die vermutliche Unterschlagung) abzulenken.


Das eine habe mit dem anderen rein gar nichts zu tun, behauptete hingegen Hugo. Rein objektiv betrachtet seien die Zwiebelfalzer Gemeindeangestellten ein „fauler, pflichtvergessener Haufen“. Den örtlichen Geistlichen, Pater Pius, fände man nur noch unter dem Münster auf der Suche nach den von Blutsauger Igor entwendeten Kirchenschätzen. „Im Beichtstuhl habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen“, so das aufgebrachte Hudelbuxer Stadtoberhaupt. Einziger Lichtblick im Zwiebelfalzer Rathaus sei die Putzfrau. Die wirble wenigstens Staub auf, so Hugo von Hudelbux.